Ashes Ashes – Jo Treggiari

51XQaOY x1L__SL500_AA300_ arsEdition Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 400 Seiten
16,95 Euro
Juli 2011
ISBN: 3760784712

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Inhalt (lt. amazon.de):
Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr …

Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist?

Kommentar:

Lucy ist erst sechszehn Jahre alt, schlägt sich aber schon seit einigen Jahren alleine durch die Welt. Unsere Welt, die durch Pandemien und Umweltkatastrophen nicht mehr so ist, wie sie einmal war. Die Weltbevölkerung ist auf einige wenige zusammen geschrumpft, die nun versuchen zu überleben. Und dann sind da auch noch Menschen, die vorgeben ein Gegenmittel zu suchen, dafür aber über Leichen gehen und sie wollen Lucy. Als Lucy auf der Flucht ist, trifft sie schließlich auf Aidan, der sie dazu überredet sich einer Gemeinschaft von Überlebenden anzuschließen, aber auch dort wird Lucy aufgespürt…

Die Geschichte ist eigentlich nett und fängt auch klasse an. Beschrieben wird zunächst Lucys Leben in der Einsamkeit und wie die Welt sich gewandelt hat.
Das ist auch alles ganz toll und nett und auch noch glaubhaft. Wirklich verworren wird es hinterher, wenn klar wird, dass Lucy irgendein Geheimnis hat, für das sie gesucht wird. Eigentlich ist auch ziemlich schnell klar, dass es sich nur um das Gegenmittel für die Krankheit handeln kann, die die Menschheit ausgerottet hat, das wohl in Lucys Blut schlummert.
Unverständlich war mir die ganze Zeit über, warum Lucy sich so dagegen wehrt zu helfen. Ja, klar, die Ärztin war nicht besonders freundlich zu ihr und die Handlungen und Taten nicht uneigennützig, aber das konnte Lucy zu Beginn ja noch gar nicht wirklich klar sein. Ich fand das alles ein wenig merkwürdig, sehr schlecht erklärt, auch was die Ärztin da antrieb, welche Motivation sie hatte, und warum so viele andere diesen Unsinn mitgespielt haben.

Meiner Meinung nach hatte die Geschichte wirklich viel Potential was zum Teil einfach verschenkt wurde und zum anderen einfach nur schlecht durchdacht und konstruiert war. Insgesamt war ich von dieser Dystopie eher enttäuscht und würde sie auf keinen Fall weiter empfehlen, da gibt es weit besseres aus diesem Genre.

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