Einsteins Versprechen – Àlex Rovira, Francesc Miralles

einsteins_versprechen List Verlag
Gebundene Ausgabe
ca. 384 Seiten
18,00 Euro
Oktober 2011
ISBN: 3471350519

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Inhalt (lt. amazon.de):
Kurz vor seinem Tod machte Albert Einstein eine revolutionäre Entdeckung. Er fand heraus, was die Welt im Innersten zusammenhält. Doch er behielt diese Wahrheit für sich. Einsteins junge Biographin Sarah und Drehbuchautor Javier suchen nach dem Geheimnis des Genies. Ihre magische Reise in die Vergangenheit führt sie um die halbe Welt. Sie stoßen auf ein Mädchen, das Einstein viel bedeutete und seinem Leben eine neue Wendung gab. Wer war die Unbekannte?

Kommentar:
Zunächst einmal: den Klappentext kann man vergessen, denn da stimmt kaum etwas, außer, dass sich Sarah und Javier, die beiden Hauptpersonen, auf eine (sinnlose) Reise um die halbe Welt machen. Kurz zusammengefasst: die beiden machen sich auf die Suche nach Albert Einsteins letzter und vermeintlich größter Erkenntnis, einem Geheimnis, von dem man annimmt, dass es die Wissenschaft revolutionieren könnte. Ihre Reise führt sie auf die Spuren Einsteins quer durch die Welt und natürlich verfolgt von unbekannten Gegnern…

Ein wenig hat mich diese Verfolgunsjagd, die gespickt war mit Geheimnissen, aber auch Fakten aus der Vergangenheit, an „The Da Vinci-Code“ von Dan Brown erinnert. Das Lesen machte schon Spaß, jedenfalls die ersten drei Viertel. Danach wurde es mir einfach zu undurchsichtig, zu verrückt. Ich konnte die Handlungen nicht mehr wirklich nachvollziehen, die ersten Enthüllungen fand ich sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht glaubhaft genug. Aus manchen Protagonisten wurde ich bis zum Ende hin nicht schlau und ohne zuviel zu Verraten war Einsteins großes Vermächtnis, für das sogar gemordet wurde und das unter keinen Umständen zu früh an die Öffentlichkeit dringen sollte, ein Witz. Überhaupt wurden vieles so künstlich aufgebauscht, da stimmten die Verhältnisse einfach überhaupt nicht.

Diese inhaltlichen Unzulänglichkeiten wurden allerdings vom Geschriebenen wieder etwas wett gemacht. Das Buch war wirklich schön geschrieben, ich habe das Lesen dieser Jagd sehr genossen. Die Kapitel waren knackig kurz und ganz besonders hat mir gefallen, dass es zu Beginn eines jeden Kapitels ein Zitat einer berühmten Persönlichkeit gab. Das hat das Buch dann doch wieder etwas besonders gemacht und so war ich am Ende hauptsächlich vom Inhalt eher Enttäuscht, die Lektüre an sich habe ich trotzdem genossen.
Alles in allem gibt es aber trotzdem nur drei Sterne, denn mehr als ein angenehmes Leseerlebnis war es nicht, insgesamt ganz durchschnittlich.

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