Suche – Monica Kristensen

4315 btb Verlag
Taschenbuch Ausgabe
ca. 336 Seiten
9,99 Euro
Januar 2012
ISBN: 3442744342

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Inhalt (lt. amazon.de):
Niemand verschwindet einfach so auf Spitzbergen!
Longyearbyen, die Hauptstadt von Spitzbergen: Im städtischen Kindergarten gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verschwinden Kinder von dort. Sie sind nicht lange fort. Die Erzieherinnen sind beunruhigt, nehmen es aber nicht wirklich ernst, dass die Kinder nicht erzählen wollen, wo sie gewesen sind. Eines Tages tritt dann das Gefürchtete ein: Ein kleines Mädchen verschwindet – und taucht nicht mehr auf. Eine hektische Suche beginnt. Die Spuren, die sie hinterließ, führen in die Grubenschächte, hinunter in die Tiefe stillgelegter Kohlengruben auf Spitzbergen. Und bald wird klar, dass sie nicht die Einzige ist, die in der überschaubaren Welt von Spitzbergen verloren ging …

Kommentar:
Dieser Roman ist Auftakt einer Krimireihe die mitten im Nordatlantik auf der Insel Spitzbergen, genauer in der dortigen Hauptstadt Longyearbyen spielt. Die Bewohner kennen sich nahezu alle, der Ort ist klein. So sind auch alle erstaunt, als plötzlich ein kleines Mädchen spurlos aus dem Kindergarten verschwindet. Kommissar Knut Fjeld leitet mit seinem Team die Ermittlungen in diesem Fall.

Die Suche nach der kleinen Ella ist die Haupthandlung in diesem Buch. Es gibt noch etliche Nebenhandlungen und Nebenschauplätze, die interessant sind, ja, aber ich empfand es teils alt etwas zu viel des Guten. Wir erfahren in Rückblicken noch viel über Ellas Umfeld und vor allem über den Bergbau auf Spitzbergen. Die Landschaften und der Bergbau wird zwar schön und detailliert beschrieben, die Charaktere auch, allerdings bleiben diese trotzdem irgendwie farblos. Ich hatte auch nach Beendigung der knapp 330 Seiten nicht den Eindruck, dass ich mir irgendeinen der Protagonisten wirklich vorstellen könnte.
Die diversen Handlungsstränge scheinen zunächst nicht viel miteinander zu tun zu haben, aber im Verlauf des Buches wird deutlich, wie sehr alles miteinander zusammen hängt. Trotzdem blieb das Ende ohne Überraschung oder Aha-Effekt, es endete so, wie man es sich schon etliche Seiten vorher zusammen reimen konnte.
Die Spannung, die der Klappentext mir so dringend impliziert hat, bleib größtenteils aus. Es war mehr so eine dahinplätschernde Handlung mit viel Hintergrund, die zwar interessant war, durch den nüchternen Schreibstil der Autorin auch gut zu lesen, aber einfach nicht spannend oder nachhaltig genug um mehr davon zu wollen.

Insgesamt ein netter und solider Thriller, aber ich denke nicht, dass ich noch mehr von dieser Autorin lesen werde.

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Ein Kommentar zu “Suche – Monica Kristensen

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