Autoren-Interview: Renée Holler

In der letzten Woche hatte ich das Vergnügen mein erstes Autoren-Interview zu führen. Dazu hat sich freundlicherweise die Autorin Renée Holler zur Verfügung gestellt, wofür ich sehr dankbar bin. Ich hoffe, euch gefällt dieses erste Interview, die Antworten von Frau Holler finde ich sehr interessant, aber lest selbst!


Im Gespräch mit Renee Holler

reneeholler1Bevor wir jetzt zu Ihnen als Autorin und Ihren Büchern kommen, Frau Holler, wie würden Sie sich selbst in fünf Worten beschreiben?
– klein, dunkelhaarig, nachdenklich, still, optimistisch

Die Standard-Frage, Frau Holler: Wie kamen Sie zum Schreiben?
Ich dachte mir schon als Kind ständig Geschichten aus und füllte damit ein Schulheft nach dem anderen. Schriftstellerin werden wollte ich schon damals, mein erstes Buch wurde allerdings erst viele Jahre später veröffentlicht.

Vor kurzem ist ein weiteres Buch von Ihnen erschienen “Das Geheimnis des goldenen Salamanders”. Bereits zuvor haben Sie Krimis und Detektivgeschichten für Kinder geschrieben. Wie kamen Sie darauf Krimis gerade für jüngere Kinder zu schreiben? Und wieso spielt die Geschichte ausgerechnet im 17. Jahrhundert?
Ich lese selbst gerne Krimis, gleichzeitig fasziniert mich Geschichte. Wenn man beides verbindet, kann man Kinder auf spannende Weise in die Vergangenheit eintauchen lassen.
Die Idee eine Geschichte ins 17. Jahrhundert zu verlegen kam mir, als ich in London eine Ausstellung über die Neue Welt besuchte. Dort wurden “Kinderfänger“ erwähnt. Die Idee ließ mich nicht mehr los.

Haben Sie selbst Kinder? Falls ja, lesen sie Ihre Bücher ebenfalls?
Ich habe einen erwachsenen Sohn und eine erwachsene Tochter, die meine Bücher immer noch lesen, auch wenn es sich um Kinderbücher handelt.

Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie mal nicht schreiben?
Ich lese gerne Bücher, gehe spazieren, schaue mir einen guten Film an oder nähe und stricke.

Die Pinnwand über Renée Hollers ArbeitsplatzWo schreiben Sie am liebsten? Wie sieht ihr Arbeitsplatz aus?
Umringt von Büchern fühle ich mich am wohlsten, genau wie Alyss in “Das Geheimnis des goldenen Salamanders”. Mein Arbeitszimmer ist dazu genau der richtige Ort, denn dort ist zwischen den Regalen kaum noch Platz für meinen Schreibtisch. Ich brauche auch meine Magnettafel, die über dem Schreibtisch hängt. Dort sammle ich Ideen für das jeweilige Projekt an dem ich gerade arbeite. Zwischendurch kann ich auch mal in den Garten schauen, wo man Vögel und grüne Bäume sehen kann.

Sie sind in Deutschland geboren und aufgewachsen und viel in der Welt herumgekommen. Wieso haben Sie sich jetzt für Ihre Wahlheimat Oxford entschieden?
Mein Mann ist Engländer. Wir entschieden uns für Oxford da es in der Nähe von London liegt und zudem eine wunderschöne Stadt ist.

Was lesen Sie selbst so für Bücher?
Eigentlich alles, was mir in die Finger kommt: Thriller, Krimis, Klassiker, historische Romane, populärwissenschaftliche Bücher, Kinderbücher …

Ist es für Sie denkbar, vielleicht einmal einen historischen Roman oder einen Krimi für Erwachsene zu veröffentlichen?
Und falls nicht, was würden Sie gerne Mal schreiben und veröffentlichen?
Es wäre durchaus denkbar, dass ich irgendwann einen historischen Thriller für Erwachsene schreibe. Das würde mir großen Spaß bereiten. Aber noch gibt es keinen konkreten Plan. Erst will ich mir mehr spannende Abenteuerromane für Kinder ausdenken.

Was wird Ihr nächstes Buchprojekt sein? Ist schon etwas in Planung?
Da ist schon etwas in Planung, aber das verrate ich nicht 😉

 

Zum Schluß noch ein paar Fragen zum Menschen Renée Holler:

Ihr Lieblingsbuch: “Wen die Nachtigall stört“ von Harper Lee

Ihr Lieblingsaufenthaltsort: Da gibt‘s zu viele

Kaffee oder Tee? Starker schwarzer Tee mit Milch

Schokolade oder Chips? Schokolade, am liebsten mit Chiligeschmack

Filme oder Bücher? Da kann ich mich nicht entscheiden

Buchreihen oder Einzelbände? Egal, sie müssen nur spannend sein.

Drinnen oder Draußen? Das kommt auf das Wetter an 😉

Sommer oder Winter? Sommer

 

Liebe Frau Holler, ich bedanke mich für dieses Interview und bin schon sehr gespannt, ob ihr neustes Werk mich ebenso sehr begeistern wird, wie “Das Geheimnis des goldenen Salamanders” es getan hat.

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Ein Kommentar zu “Autoren-Interview: Renée Holler

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